Goodbye Central Coast

Den letzten Tag an der Central Coast nutzte Veronika für einen Frisörtermin bei Tracy. Für mich eine Gelegenheit,individuellen Abschied von Australien zu nehmen.Also schnappte ich mir meinen MP3 Player mit meiner Lieblingsmusik,nahm eine Flasche Wasser und schlüpfte in meine Sachen.Zu bemerken,300 Tage lang nur Slip,T-Shirt,kurze Hosen und meine mitlerweile liebgewonnenen Thongs.Ab ging es dann an den Jenny Dickson Beach.Ein ruhiges Plätzchen zwischen den Klippen war rasch gefunden und war auch keine Schwierigkeit bei den fast menschenleeren Stränden.Auf einem Felsen ließ ich mich nieder,links Birdie Island,rechts das Norah Head Lighthouse und vor mir die unendliche Weite des Ozeans.Drei Stunden ließ ich meinen Blick über das Meer schweifen,hörte meine Hits und ließ den Gedanken freien Lauf.
Danke Australien für dieses eine Jahr,das ich mit Veronika hier erleben konnte.Wir werden alles vermissen,die legere Lebensart,die freundlichen
Menschen,die abwechslungsreiche Natur und sagenhafte Strände,sowie vieles mehr.Wann immer es den Alvros möglich ist,werden sie garantiert
wieder nach Australien kommen.Einen Teil unserer Herzen lassen wir zurück in Down Under.

zurück nach New South Wales

Nach Rainbow Beach blieben den Kindern noch zwei Tage,die sie natürlich am Main Beach in Noosa Heads verbrachten.Ein letztes gemeinsames BBQ,dann hieß es Koffer packen und Abschied nehmen.Einen Tag später,am 15.August,brachen auch wir unsere Zelte in Noosa ab und fuhren an die Gold Coast zu Anneliese und Alex.Auch Amy und Werner aus Ipswich waren gekommen,um uns ein Goodbye zu sagen,ebenso Erika und Rolf und die Kinder von Anneliese und Alex.Gemeinsam hatten wir einen schönen Tag,plauderten über Erlebnisse und den Wunsch,uns irgendwann und irgendwo wiederzusehen.Am nächsten Tag,nach einem kurzen Abschied unter Tränen,fuhren wir weiter in Richtung New South Wales und nahmen dieses mal den Pacific-Highway.Im kleinen Ort Nambucca,direkt am Ozean gelegen,machten wir Rast und entschlossen uns hier zu übernachten.So blieb uns noch etwas Zeit,diesen kleinen Ort etwas zu erkunden.Nach einem guten Aussie-Frühstück setzten wir am nächsten morgen unsere Reise fort.In Port Macquarie gab es für uns eine Kaffepause am Flynns Beach und machten Bekanntschaft mit einem Naturfreund,der Wale und Delphine beobachtete.Weiter ging die Reise Richtung Central Coast und wir ließen es uns nicht nehmen,noch in Port Stephens (Nelson Bay) zu halten.Port Stephens ist eine beliebte Ferienregion und bekannt durch seine fantastischen Strände.Am späten Nachmittag erreichten wir Toukley und bezogen am Tuggerah Lake eine kleine Ferienwohnung. Gleich am nächsten Tag hatten wir ein Familien-BBQ und konnten unser liebgewonnenes Auto verkaufen.Da Vroni am darauffolgenden Tag einen nötigen Termin beim Frisör hatte,nutzte Alfi die Gelegenheit,sich auf seine Weise von der Central Coast zu verabschieden.

Tin Can Bay

Der nächste Tag war leider verregnet,doch das störte niemanden und wir entschlossen uns zu einer Wattwanderung in Tin Can Bay.Nach einer Kaffepause marschierten wir los und die Kinder hatten so richtigen Spaß beim „Krabbenjagen“,die man bei Ebbe zu tausenden sehen kann.Die Luft machte natürlich hungrig und es wurde der Wunsch geäußert,King Prawns zu verspeisen.Für jene,die diese Köstlichkeiten mochten,war ein Kilo pro Nase gerade recht.Frisch aus dem Fischerhafen geholt,wurden sie gleich am Delphin Point verspeist.

Rainbow Beach

Rainbow Beach hatte jeder von uns in guter Erinnerung und besonders Jäcki und Lukas wollten diesen idyllischen Ort noch einmal besuchen.Er ist eigentlich ein kleiner,im Winter mehr verschlafener Ort,aber dennoch stets von Touristen gern besucht.Einmal ist es der weitläufige Strand,der zu mancher Aktivität ruft ,und auf der anderen Seite die Carlo Sand Blow.Für Kinder ein besonderer Höhepunkt,kann man dort fantastisch Sandborden,die gewaltigen Dünen besteigen und den traumhaften Blick auf`s Meer,die Colourd Sands auf Double Island Point und schließlich auf Tin Can Bay genießen.So hatten wir wirlich ein wahrhaftiges Vergnügen.Captain Cook benannte die Dünen nach einem seiner Crew-Mitglieder-Namens Carlo.Man hat von der Düne wirklich einen 36o Grad Rundblick und wir konnten Wale und Delphine beobachten.Rainbow Beach ist das Tor zu Fraiser Island.Die Stadt hat ihren Namen von den Klippen,gezeichnet durch den farbigen Sand,welcher ein Teil einer Legende der Aborigines ist.Nach diesem sonnigen und erlebnisreichen Tag freuten wir uns wie immer,auf ein zünftiges BBQ.

Spaß am Main-und Sunshine Beach

Natürlich wurde auch so richtig gefaulenzt,wobei die warme Wintersonne uns immer wieder an die Beaches lockte.Neben dem Noosa Heads Stadtstrand,dem Main Beach,war der Sunshine Beach mit seinen brechenden Wellen,für Surfer,Bade-und Sonnenhungrige gerade das Richtige.